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Vom Stein zur Form |
Das Material
Speckstein wird auch als Talkschiefer und Seifenstein benannt. Er fühlt sich an wie Seife, ist aber etwas härter. Speckstein kann mit dem Fingernagel geritzt werden, so weich ist seine Struktur. Er kann mit allen Gegenständen und Werkzeugen bearbeitet werden, die härter sind als er. Gewöhnlich nimmt man Raspeln, Feilen, Schleifpapiere und Stahlwolle.
Der Speckstein wird weltweit abgebaut und kommt in den verschiedensten Färbungen und Maserungen vor. Je nach Abbaugebiet variiert Härte und Brüchigkeit des Steins.
Von der Pulverform als Talkum bis zu Platten bei Specksteinöfen wird Speckstein auch industriell verwendet.
Der Stein ist gut formbar wegen seiner weichen Struktur. Trotzdem vermittelt er auch Widerstand und Beständigkeit. Er wird deshalb in der Kunst, sowie in der Kunsttherapie verwendet. Er erleichtert Findungsprozesse und stärkt die Willenskraft. Das Endprodukt läßt staunen und gibt neue Lebenskraft.












